Vis Stadt

Vis war schon immer eine Stadt, und viele wissen nicht, dass Vis für kurze Zeit ein Staat war. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es von 12.000 Menschen aus ganz Europa bewohnt, so dass neben Ableitungen aus dem venezianischen Dialekt auch Wörter englischer, französischer, deutscher und sogar ungarischer Wurzeln im Vis-Dialekt zu finden sind.

Im Vergleich zu Hvar oder Korčula ist Vis dem Land zugewandt und offen für alles, was von dort kommt. Sein Hafen bietet auch heute noch vielen Fischern und Seeleuten, verlorenen Forschern und anderen Abenteurern Zuflucht.

So fanden die Griechen aus Syrakus den Hafen von Vis, der sie an ihre Heimat erinnerte. Die Dichter von Hvar schufen Kut (die Ecke), als die Sonne sie während der Wintermonate von Westen streichelte. Im Gegensatz dazu bauten die Landarbeiter von Vis Mola bonda e Mijurovac, damit die Sonne sie im Morgengrauen aus dem Osten weckt. Nachdem die Engländer die Hügel rund um die Bucht befestigt hatten, errichteten fleißige Österreicher die Festung Batarija, um die Stadt endgültig zu einer Einheit zu verbinden.

Wenn man heute Anfang August auf der Straße nach Vis fährt, sieht es wirklich nach einer Metropole aus. Seine glänzende Beleuchtung erstreckt sich, wie zur Weihnachtszeit, von der Uferpromenade um die gesamte Bucht über die geschmückten Masten bis in alle Stadtvororte, wo die Laterne auf der Insel Host nach Norden blitzt.

Im Westen beleuchtet die Stonca-Bucht wie ein Vorort die Bucht, die immer voller Fischerboote und einheimischer Segelboote ist, während im Osten die Renaissancestadt Kut auftaucht. Die friedliche Idylle von Kut trifft auf die sommerlichen Turbulenzen des Hafens in Our Lady’s Batarija.

Quelle: TZ Vis

Visun Apartments

Photo Quelle: TZ Vis